Liebe Leser,
in dieser Ausgabe unseres Newsletters möchten
wir Ihnen einen Überblick über geplante Aktivitäten und
Neuigkeiten in Bezug auf Kunden, Partner und agosense Produkte geben.
Außerdem blicken wir zurück auf die
REConf
2010, an der wir in diesem Jahr erstmals als Aussteller teilgenommen
haben.
Wie immer freuen wir uns auf Feedback, Kritik,
Tipps und Anregungen von Ihnen in Bezug auf unsere Publikationen.
Mit freundlichen Grüßen,
Ralf Klimpke
Inhalt:
»
Rückblick REConf 2010
»
Requirements Interchange Format - ein
kleiner Praxisbericht
»
Neuer Adapter für Enterprise
Architect
»
Qualitätsmetriken
mit agosense.symphony
»
Workshops und Seminare 2010
Rückblick REConf 2010
Die 9. REConf in München stand für uns
ganz im Zeichen von RIF (bzw. IntRIF, Requirements Interchange Format)
und der Integration von Werkzeugen für Requirements Management in
weitere Bereiche der Software- und Systementwicklung (UML, Change
Management, etc.).
Den Startpunkt setzte Prof. Peter Fromm von der
Hochschule Darmstadt am Montagabend mit seiner Keynote zum Thema
"SOA-basierte Tool-Integration". Vor über 100 Zuhörern
stellte Prof. Fromm sehr anschaulich und kurzweilig die
Möglichkeiten dar, wie mit Hilfe einer zentralen,
serviceorientierten Integrationsplattform Entwicklungswerkzeuge
integriert und Daten mit externen Partnern automatisiert ausgetauscht
werden können. Dabei wurde deutlich, dass serviceorientierte
Architekturen (SOA) nicht nur in der Welt der Geschäftsprozesse
etabliert sind, sondern auch für die Steuerung und
Überwachung von Entwicklungsprozessen und der prozessorientierten
Werkzeugintegration sehr gut geeignet sind.
Vor allem, wenn speziell auf diesen Bereich
zugeschnittene Funktionen und eine breite Basis an Adaptern zu
Standardwerkzeugen verfügbar sind, ist eine deutliche
Prozessverbesserung durch Automatisierung möglich und eine
Investition rechnet sich in kürzester Zeit.
In diesem Zusammenhang wurde eine Studienarbeit
vorgestellt, bei der konkret die praktische Anwendung von
agosense.symphony untersucht wurde.
» Download
Keynote
Neben vielen Gesprächen mit interessierten
Konferenzteilnehmern war ein weiteres Highlight für uns die
Teilnahme am Roundtable zum Thema RIF/ReqIF. Es wurden - neben
angeregten Diskussionen - die aktuellsten Informationen zur
Standardisierung bekannt gegeben.
Dieses Thema hat sicherlich viele Skeptiker, doch
wir sind davon überzeugt, dass spätestens mit einer
offiziellen Standardisierung dieses Format sich endgültig
durchsetzen
und nicht nur im Automobilbereich eine breite Anwendung finden wird.
Bereits heute gibt es zahlreiche RIF-Anwendungsfälle - lesen Sie
hierzu auch den folgenden Artikel in diesem Newsletter.
Abschließend betrachtet war die Konferenz aus
unserer Sicht ein Erfolg und wir werden bei der 10-Jahre
Jubiläums-REConf 2011 sicher wieder teilnehmen.
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Requirements Interchange Format - ein
kleiner Praxisbericht
Die Situation für die KÜSTER Automotive
Door Systems GmbH war eindeutig: möchte man
mit dem potentiellen Auftraggeber ins Geschäft kommen, muss RIF
(Requirements Interchange Format) im Unternehmen unterstützt
werden. Dies war die Voraussetzung, um überhaupt ein Lastenheft
des Kunden für die Ausschreibung erhalten und lesen zu können.
Nach kurzer Recherche erschien die
agosense.symphony Plattform als das am besten geeignete Werkzeug, um
die Daten des Kunden im hauseigenen System 'Polarion Requirements'
verarbeiten zu können. Und diese Entscheidung stellte sich als
richtig heraus.
Das System wurde installiert und konfiguriert und
nach kürzester Zeit wurde das erste RIF-Dokument erfolgreich
eingelesen. Auch der Export des Lastenheftes (inklusive den
Verknüpfungen zum Original-Pflichtenheft) klappte auf Anhieb, auch
wenn der Importvorgang beim Kunden zunächst einen Fehler aufwies.
Es stellte sich schnell heraus, dass das Werkzeug
des Kunden noch nicht alle im Standardformat definierten
Möglichkeiten unterstützt - so wurde kurzerhand der
Exportmechanismus auf Seiten von Küster entsprechend
umkonfiguriert. Und
voila, der zweite Anlauf war erfolgreich.
Das Ziel bei Küster war natürlich, den
Kundenauftrag zu erhalten - was letztlich auch gelungen ist. Auch der
Kunde war erfreut über den reibungslosen Ablauf und die schnelle
Reaktion seitens Küster, insbesondere bei
Änderungswünschen.
Darüber hinaus bestand im Hause Küster großes Interesse
daran, diesen
"Quasi-Standard" unterstützen zu können, nachdem immer mehr
Automobilhersteller dieses Format bevorzugen. Eine weitere Option ist
sicherlich, dieses Verfahren auch für die eigenen Zulieferer
anzuwenden und somit weitere Synergieeffekte zu nutzen.
Die Gründe, dabei auf agosense.symphony zu
setzen, waren vielschichtig:
- die Anwender mussten nicht ein weiteres Benutzerinterface
bedienen - alle Vorgänge für Analyse auf
RIF-Kompatibilität, Import, Export, etc. erfolgen vollständig
im eingesetzten RM-Werkzeug über speziell dafür vorgesehene
Module (gilt für alle von agosense
unterstützten RM-Werkzeuge)
- das Feld- bzw. Attribut-Mapping (der Kunde verwendet andere
Attribute als Küster selbst) ist extrem einfach zu konfigurieren
und kann über so genannte Mapping-Szenarien projektspezifisch
angepasst werden
- alle Austauschvorgänge werden minutiös
aufgezeichnet und
können jederzeit im eingesetzten RM-Werkzeug nachvollzogen werden
- über die grafische Prozess-Modellierung ist eine
Anpassung an die Küster-spezifische RM-Tool Implementierung und
die speziellen Anforderungen des Kunden an den Austauschvorgang sehr
einfach möglich
- und nicht zuletzt ist eine vollständige
Automatisierung des Roundtrip möglich - so können die
RIF-Dokumente z.B. vom Kundenportal automatisch empfangen und wieder
eingestellt werden, inklusive der Aufzeichnung der kompletten
Vorgangshistorie.
Alles in allem sind alle Beteiligten sehr zufrieden
- und für Küster bietet agosense.symphony eine zentrale
Plattform mit erheblichem Potential, welches heute noch nicht
vollständig ausgeschöpft wird. So ist für die Zukunft
geplant, weitere Werkzeuge für interne Zwecke (z.B. Test
Management) anzubinden, sowie auch mit Kunden einen automatisierten
Datenaustausch für das Thema Änderungsmanagement zu
realisieren.
Ergänzend sei noch angemerkt, daß
über die agosense.symphony Integrationsplattform nahezu alle
Requirements Management Werkzeuge am Datenaustausch über RIF
teilnehmen können. Wir unterstützen derzeit Polarion
Requirements, IBM Rational Doors und MKS Requirements. Weitere Tools
auf Anfrage.
Dieser Bericht ist auch als PDF-Dokument
erhältlich: » Download
Für weitere Informationen zu diesem Thema
kontaktieren Sie uns einfach:
per Email: info@agosense.com
per Telefon: 07154-837158-0
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Neuer Adapter für Enterprise
Architect
Ein weiterer Adapter reiht sich ein in die immer
länger werdende Liste der von uns unterstützten Werkzeuge.
Nun ist auch ein Adapter für Enterprise Architect (EA) von Sparx
Systems verfügbar.
Basierend auf agosense.symphony ermöglicht
der Adapter vollen Zugriff auf Enterprise Architect und somit die
nahtlose Einbindung der UML-Modellierung in den gesamtheitlichen
Entwicklungsprozess.
Zu den Funktionen des Adapters gehören unter
anderem:
- vollständiger Zugriff auf alle Informationen in EA
Modellen
- Möglichkeit zum Exportieren von Diagrammen
- Zugriff auf die Beziehungen der Elemente im Modell
Auf unserer Webseite finden Sie eine detaillierte
Beschreibung
(inklusive Video) anhand eines ausgewählten Anwendungsbeispiels.
Bitte beachten Sie, dass es sich hier nur um eine von unzähligen
Möglichkeiten handelt, wie Enterprise Architect in Ihre bestehende
Umgebung eingebunden werden kann. Unsere flexible Prozessmodellierung
bietet Ihnen hier alle Optionen.
Adapter für weitere Modellierungs-Werkzeuge
sind in Planung - fragen Sie uns nach Details!
»
Anwendungsbeispiel
Enterprise
Architect
Integration
»
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Qualitätsmetriken mit
agosense.symphony
Wissen Sie eigentlich im Moment, wie viele
Manntage
Entwicklung in Ihren Projekten bereits investiert und wie viele
Funktionalitäten dabei umgesetzt wurden? Haben Sie einen Überblick
darüber, wie sich seit Projektstart die Komplexität Ihrer
Software verändert hat? Hat die Testabdeckung zu- oder eher
abgenommen? Was kostet Sie ein Fehler tatsächlich? Wie viele
Iterationen sind notwendig, um den Kunden mit geeigneten
Dokumentationen zu versorgen? Diese und viele weitere sind Fragen,
deren Beantwortung für die erfolgreiche Planung und Durchführung von
Projekten unerlässlich sind. An dieser Stelle sind natürlich nur
einige Beispiele genannt - die Herausforderungen in den Projekten sind
in der Realität unterschiedlich gelagert.
In der Praxis gestaltet sich die Beschaffung dieser
Messdaten oft als sehr schwierig. Zum einen liegen die
Informationsquellen
meist in unterschiedlichen Systemen und können nur manuell
zusammengeführt werden. Zum anderen sind viele Informationen
am Status Quo nicht unbedingt abzulesen, sondern entstehen eigentlich
im Verlauf der täglichen Arbeit und sind somit nur regelmäßig
zu
bestimmten Prozess-Schritten und Zeitpunkten erfassbar.
Eindrücklich sind für uns immer wieder Gespräche
mit Projektverantwortlichen, die besonders kurz vor der Freigabe neuer
Produkte oder Produktversionen im Kreuzfeuer der Prozessbeteiligten
stehen. Dem Management sind Verzögerungen nur schwer verständlich zu
machen, das Produktmanagement passt die Prioritäten für
Funktionalitäten, die unbedingt noch einfließen müssen, in
täglichen
Intervallen an. Die Qualitätssicherung verifiziert Eigenschaften, die
eigentlich nicht mehr Gegenstand der Auslieferung sind. Kurzum, es
herrscht hektisches Treiben.
Wir nennen das "Entwicklung im Blindflug”. Im
Ergebnis heißt das: Verzögerungen, Abweichungen gegenüber der
angestrebten Qualität, Fehlen von Produkteigenschaften und nicht
zuletzt Frustration aller Beteiligten bis hin zum Management, das in
diesem ”Nebel” für echte Entscheidungen nie eine Grundlage hatte.
Wie lautet die Lösung für diese
eingefahrenen Strukturen?
Mit der agosense.symphony Plattform bieten wir die
ideale Technologie
zur schrittweisen Verbesserung dieser Situation. Die Vielfalt unserer
Adapter für die verschiedensten Werkzeuge in der Entwicklung,
ermöglicht die schnelle Anbindung aller Informationsquellen, die für
die Beschaffung der Messdaten wichtig sind. Wie heterogen Ihre
Werkzeug-Landschaft auch ist, wir sorgen für die Konsolidierung der
Daten.
Mit Hilfe unserer flexiblen Prozess-Modellierung
lässt sich darauf basierend eine schnelle Umsetzung der
Beschaffungs-Prozesse von Messdaten implementieren. Dabei können Daten
in regelmäßigen Zeitabständen aufbereitet oder direkt bei der
Entstehung in den Prozess-Schritten aufgenommen werden.
Das derzeit in Entwicklung befindliche Modul
unserer Plattform für Metriken erlaubt die Weiterverarbeitung der
erhobenen Daten, wie z.B. deren Aggregation. Die so gesammelten
Informationen werden mit Hilfe dieses Moduls in der gewünschten
Granularität aufgezeichnet (z.B. täglich, wöchentlich oder
monatlich). Diese robuste und leistungsfähige Komponente bildet
automatisch eine Historie der Informationen ab, so dass neben dem
aktuellen Zustand vor allem auch Trendanalysen und Darstellungen von
Vergleichs-Zeiträumen möglich sind.
Die Bezugspunkte für Messdaten lassen sich dabei
frei konfigurieren und zueinander in Beziehung setzen. Was nutzt es
Ihnen schließlich, wenn Sie den Trend von Fehlermeldungen
verfolgen
ohne diesen jedoch in Bezug zu steigender oder sinkender Komplexität
Ihrer
Produkte setzen zu können.
Zusammengefasst hier noch einmal die wichtigsten
Eigenschaften:
- Frei konfigurierbares Modell für Messpunkte, damit Sie
Ihre individuellen Messungen durchführen können
- Multi-dimensionale Ablagestruktur für Informationen, damit
Messdaten zueinander in Korrelation gesetzt werden können
- Automatische Historie der Messdaten, damit Ihnen Trend- und
Vergleichsanalysen zur Verfügung stehen
Für weitere Informationen zu diesem Thema
kontaktieren Sie uns einfach:
per Email: info@agosense.com
per Telefon: 07154-837158-0
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Workshops und Seminare 2010
Für das Jahr 2010 werden wir wieder gemeinsam
mit unseren Partnern interessante Workshops und Seminare zu
ausgewählten Themengebieten veranstalten. Aufgrund der
großen Resonanz werden wir unter anderem den Workshop zum Thema "Varianten im Entwicklungs-Prozess
effizient umsetzen" an verschiedenen Orten in Deutschland
wiederholen.
Termine:
04. Mai 2010 - Stuttgart (Kornwestheim)
06. Mai 2010 - München
18. Mai 2010 - Paderborn
19. Mai 2010 - Wolfsburg
Infos zum Inhalt finden Sie » hier!
Weitere Themen sind in Planung, unter anderem:
- Prozesse enden nicht an der eigenen Haustür:
Datenaustausch mit Entwicklungspartnern und Kunden - automatisiert und
nachvollziehbar!
- Schluss mit "copy" und "paste": Toolübergreifende
Messdaten und Metriken automatisch in Echtzeit generieren!
Die Terminplanung finden Sie rechtzeitig auf
unserer Homepage bzw. in Ihrer persönlichen Einladung.
Sollten Sie Anregungen zu Veranstaltungsorten oder
weiteren Themen haben, freuen wir uns auf Ihr Feedback!
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